Gemein im Internet
KI als Mobbing-Werkzeug
Mit KI-Apps kann man in Sekunden täuschend echte Fake-Bilder von echten Personen erstellen. Manche nutzen das, um Mitschüler zu mobben: Fake-Bilder in WhatsApp-Gruppen, manipulierte Sprachnachrichten oder erfundene Chat-Verläufe. Das ist nicht nur gemein, sondern auch strafbar.
Erkennen und richtig reagieren
Wenn ein Bild oder Video zu perfekt oder zu verrückt aussieht, könnte es ein KI-Fake sein. Prüfe: Hat die Person wirklich zugestimmt? Würde sie sich darüber freuen? Wenn du Zweifel hast, teile es nicht weiter. Jedes Weiterleiten macht das Mobbing schlimmer.
Aktiv gegen Cybermobbing
Speichere Beweise (Screenshots), aber teile sie nicht weiter. Melde die Inhalte auf der Plattform. Sprich mit Vertrauenspersonen: Eltern, Lehrer oder die Nummer gegen Kummer (116 111). Steh Betroffenen bei — Wegsehen hilft dem Mobber.
Detektiv-Tipp: In Deutschland ist Cybermobbing kein eigener Straftatbestand, aber Beleidigung, üble Nachrede und Verleumdung sind strafbar — das gilt auch im Internet!
Mini-Check (1/2)
In deiner WhatsApp-Klassengruppe wird ein Fake-Bild eines Mitschülers geteilt. Was ist die beste Reaktion?